Art. 4 KI-Kompetenz gilt seit 2. Februar 2025 · weitere EU-AI-Act-Pflichten folgen ab 2. August 2026·Noch 48 Tage

KI-Verordnung Österreich

KI-Verordnung in Österreich: Dokumentation für KMU pragmatisch starten

Österreichische Unternehmen brauchen keinen komplizierten Startpunkt. DocKI ist für den DACH-Mittelstand gebaut und hilft, KI-Tools, Verantwortlichkeiten, Schulungen und Audit-Unterlagen strukturiert zu erfassen – in Deutsch, ohne großes IT-Projekt.

DocKI ist ein Dokumentations- und Organisationstool. Es ersetzt keine Rechtsberatung.

Was DocKI strukturiert

Deutschsprachige Oberfläche, speziell für österreichische KMU

KI-Inventar für ChatGPT, Copilot, Gemini, DeepL und weitere Tools

Schulungsnachweise für Mitarbeitende und interne KI-Kurse

Audit-Export für interne Ablage, WKO-Beratung und Behördenfragen

Was gilt in Österreich?

Der EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689) ist seit 1. August 2024 in Kraft und gilt unmittelbar in Österreich, ohne nationales Umsetzungsgesetz. Die erste verbindliche Pflicht – die Förderung von KI-Kompetenz nach Art. 4 – gilt seit 2. Februar 2025. In Österreich dient die bei der RTR eingerichtete KI-Servicestelle als Informations- und Anlaufstelle zum AI Act. Sie ist nicht gleichbedeutend mit einer abschließenden Marktüberwachungs- oder Durchsetzungsbehörde für alle AI-Act-Fragen. Für Unternehmen gilt: nationale Zuständigkeiten, Leitlinien und Aufsichtspraxis sollten laufend beobachtet werden.

Warum jetzt beginnen?

KI wird in vielen Betrieben bereits täglich genutzt: ChatGPT für Texte, Copilot in Office, KI-Funktionen in CRM oder HR-Software. Je früher diese Nutzung dokumentiert wird, desto einfacher lassen sich Schulungen, interne Regeln und Verantwortlichkeiten nachziehen. Unternehmen, die jetzt mit einer strukturierten Liste beginnen, sind bei späteren Rückfragen – durch Kunden, Datenschutzberater oder Behörden – deutlich besser aufgestellt als jene, die noch gar keine Dokumentation haben. Die WKO bietet dazu erste Orientierung; DocKI liefert das digitale Werkzeug für den laufenden Betrieb.

Fokus auf nachweisbare Ergebnisse

DocKI legt den Schwerpunkt auf dokumentierbare Ergebnisse: ein vollständiges KI-Inventar, eine geführte Schulungsakte pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter, klare Verantwortlichkeiten, eine einfache Risikoampel nach Datenbezug und Entscheidungswirkung sowie ein exportierbares Audit-PDF. Damit entsteht eine prüfbare Momentaufnahme, die sowohl für interne Governance als auch für externe Gespräche mit Datenschutzbeauftragten, Steuerberatern oder Behörden verwendbar ist.

Passend für kleine Teams

Der Einstieg in DocKI ist bewusst schlank gehalten. Kleine Unternehmen können mit wenigen KI-Tools starten und schrittweise die gesamte Nutzung erfassen. Es ist kein großes IT-Projekt nötig: Registrierung, erstes Tool anlegen und Schulungsnachweis erfassen sind innerhalb von Minuten erledigt. Für Unternehmen mit mehreren Standorten oder Abteilungen unterstützt DocKI auch die Einladung von Team-Mitgliedern und abteilungsübergreifende Schulungsplanung.

AI-Act-Zeitplan: Was wann gilt

Die KI-Verordnung (EU) 2024/1689 ist seit 1. August 2024 in Kraft. Seit 2. Februar 2025 gelten die Vorschriften zu KI-Kompetenz (Art. 4) und verbotenen KI-Praktiken. Ab 2. August 2026 greifen weitere Pflichten, insbesondere für viele regulierte Hochrisiko-Kontexte; einzelne Pflichten folgen bis 2027. Wer heute KI nutzt, sollte deshalb mit Inventar, Rollenklärung und Schulungsnachweisen beginnen – nicht auf spätere Fristen warten.

DSGVO und KI-Verordnung gemeinsam denken

Viele der im KI-Inventar erfassten Informationen – welche KI-Tools personenbezogene Daten verarbeiten, welche Entscheidungen automatisiert getroffen werden – sind auch für den Datenschutz relevant. DocKI erfasst diese Informationen strukturiert und macht sie sowohl für die KI-Compliance als auch für Verzeichnis-der-Verarbeitungstätigkeiten-Rückfragen nutzbar. Damit vermeidet man doppelten Aufwand.

MVP-Nutzen

Wobei DocKI konkret hilft

Der Einstieg ist bewusst einfach gehalten: Unternehmen sollen zuerst Ordnung schaffen, Zuständigkeiten klären und Nachweise greifbar machen.

  • KI-Tools und Anbieter vollständig erfassen
  • Nutzung und Zweck je Abteilung dokumentieren
  • KI-Ansprechperson je Tool festlegen
  • Art.-4-Schulungen für alle Mitarbeitenden nachweisen
  • Externe Nachweise und Zertifikate hochladen
  • Prüfbaren Audit-Export erzeugen

FAQ

Häufige Fragen

Ist DocKI speziell für Österreich gebaut?

DocKI ist vollständig deutschsprachig und aus dem DACH-Raum heraus für den Mittelstand positioniert. Der regulatorische Kern basiert auf dem EU AI Act, der als EU-Verordnung in allen Mitgliedstaaten – also auch in Österreich – direkt gilt. Österreichische Besonderheiten wie WKO-Empfehlungen oder RTR-Koordination fließen in Inhalte und Vorlagen ein.

Kann ich DocKI vor einer Beratung verwenden?

Ja, gerade das ist ein häufiger Einsatzfall. Vor einem Termin mit Datenschutz-, Rechts- oder Compliance-Beratung kann ein strukturiertes KI-Inventar helfen, die Ausgangslage schneller zu klären. Statt der Beratungszeit für die Bestandsaufnahme zu nutzen, geht es direkt um Bewertung und Maßnahmen.

Welche Unternehmen profitieren am meisten?

Vor allem KMU, Agenturen, Kanzleien, Steuerberatungen, Dienstleister und Betriebe, die KI-Tools bereits im Alltag nutzen, aber noch keine zentrale Dokumentation führen. Auch Unternehmen, die im Auftrag von Kunden mit KI arbeiten, können durch strukturierte Nachweise Vertrauen schaffen.

Was kostet der Einstieg?

DocKI bietet eine 14-tägige kostenlose Testphase. Danach startet das Starter-Paket bereits ab niedrigem monatlichem Betrag. Für kleinere Teams ist das oft günstiger als eine einzelne Beratungsstunde für die Bestandsaufnahme.